Extrakorporale Stoßwellentherapie

Seit mehr als einem Jahrzehnt steht mit der Stoßwellentherapie eine schonende Behandlungsform zur Verfügung, die bei einer Vielzahl von orthopädischen Erkrankungen zum Einsatz kommen kann.

Sie ist praktisch nebenwirkungsfrei und kann Operationen vermeiden, bzw. sogar ersetzen.

Stoßwellen können nicht nur Verkalkungen zertrümmern, sondern auch Sehnenansatzentzündungen behandeln, oder schlecht heilende Knochenbrüche zur Ausheilung bringen.

 

Stoßwellen sind akustische, hochenergetische Schalldruckwellen von sehr kurzer Dauer. Es gibt 2 Arten der extrakorporalen Stoßwellentherapie:

 

1. Die fokussierte (gebündelte) ESWT ist hochenergetisch und entfaltet seine Wirkung in tieferen Gewebeschichten, wenn die Stoßwelle auf Gewebe mit unterschiedlichem akustischen Widerstand trifft. (Knochen, Kalk, Sehnenansätze) und findet somit ihren Einsatz bei der Kalkschulter, Sehnenansatzreizungen wie dem Tennis- und Golferellenbogen, Achillessehnenreizungen und bei Knochenheilungsstörungen.

 

2. Die radiale Stoßwelle ist niedrig energetisch und verliert ihre Energie mit zunehmender Eindringtiefe. Sie findet Anwendung bei dem Patellaspitzen- und Tibiakantensyndrom, muskulären Verpannungen bei Rückenschmerzen oder auch der Triggerpunktbehandlung.

 

Generell kann man sagen, dass es durch die Stoßwellentherapie zur Aktivierung biologischer Prozesse kommt, wie die Entstehung neuer Blutgefäße, der Ausschüttung von Wachstumsfaktoren und biologisch aktiver Eiweiße und die Stimulierung des Knochenwachstums und der Erzeugung schmerzhemmender Substanzen. Somit werden die Selbstheilungskräfte des Körpers in Gang gesetzt.

 

Behandlung:

 

Bei den meisten Indikationen sind 3 Behandlungen im Wochenabstand notwendig um langfristig eine Beschwerdefreiheit zu erreichen.

Nach Lokalisation des zu behandelnden Areals erfolgt das Aufbringen von einem Kontaktgel, anschließend wird der Therapiekopf aufgesetzt und die Behandlung, die ungefähr 10 Minuten dauert, durchgeführt.

Nach der Behandlung stellt sich häufig schon eine leichte Schmerzlinderung ein, in seltenen Fällen kommt es zu einer kurzfristigen Verschlechterung.

Eine komplette Beschwerde- und Schmerzfreiheit setzt meistens erst nach einer Nachheilungszeit von 6 Wochen ein.

 

Auf jeden Fall sollte vor einer geplanten Operation bei Sehnenansatzreizungen oder einer Knochenstoffwechselstörung die extrakorporale Stoßwellentherapie zum Einsatz kommen.

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